Die Geschichte
Vorgeschichte
Mein Grossvater hatte eine (heute
nostalgische) Märklin Blecheisenbahn in
Spur 1. Vor vielen Jahren ging diese Eisenbahn in den Besitz meines Vaters über.
Da die Revision der Blechschienen mit Mittelleiter sehr aufwändig und
teuer war, kaufte er ein paar LGB Schienen und montierte einen Mittelleiter
dazwischen. Leider war es schwieriger als gedacht die Mittelleiter stabil zu
befestigen, sie lösten sich immer wieder. Auch die Räder des
Rollmaterials waren mit dem LGB-Schienenprofil nicht 100% kompatibel, so dass
die Fahrzeuge schon nach wenigen Metern neben den Schienen landeten. Daraufhin
verschwanden die LGB-Teile vorerst wieder in einer Schachtel.
1980
Das LGB-Fieber packte mich an
Weihnachten 1980. Damals war ich gerade mal fünf Jahre alt. Ein Gleisoval,
eine Lok (2133), ein Kranwagen und ein Kieswagen machten meine erste
Bahngesellschaft aus. Ein paar Mal im Jahr wurde der Zugbetrieb im Kinderzimmer
aufgenommen.
1984
Zu sämtlichen Weihnachten
und Geburtstagen gab's ein paar Schienen oder ein Wagen, eine zweite Lok
musste her. Es wurde eine AEG-Lok (21300) von der Mitznitz - St. Eberhard Bahn übernommen.
1986
Von einer Lokalbahn, die ihren
Betrieb eingestellt hatte, konnte eine Menge Material übernommen werden
(Occasionsposten). Nebst Schienenmaterial aller Art, waren darunter eine Stainz
(21210), eine Schöma Diesellok (20602) sowie mein erster vierachsiger Güterwagen
(42630). Die Anlage füllte bereits den gesamten Bastelraum, welcher ca.
zwei Mal pro Jahr von der Bahn in Besitz genommen wurde.
1988
Meine Eltern kauften ein Haus.
Die gesamte Bahngesellschaft musste im Frühling umziehen. Im Sommer konnte
die LGB endlich ihre Freilandtauglichkeit beweisen. Unter Mithilfe der gesamten
Nachbarschaft wurde die erste Grasanlage in Betrieb genommen. Leider war nach
ca. zwei Wochen buchstäblich "Gras über die Sache
gewachsen", eine kurze Freude also.
1989
Auch diesen Sommer gab's eine
Grasanlage. Parallel dazu waren in meinem Kopf Pläne für eine fixe
Aussenanlage im entstehen. Im Depot standen zu diesem Zeitpunkt 4 Lokomotiven
und 15 Wagen.
1990
Der Staat (meine Eltern) und
meine Bahngesellschaft einigten sich auf einen Pachtvertrag. Rechtzeitig auf
die Frühlingsferien konnten die ersten Gleise verlegt werden. Es entstand
der zweigleisige Streckenbahnhof Waldau und der Abstellbahnhof Landquart der
sich im innern des Gartenhauses befindet. Im Herbst war auch das Gleisoval und
die elektrische Installation fertig. Die Anlage sieht aber noch ziemlich
nach Baustelle aus. Die max. Steigung von 5% wird sich später noch als
problematisch erweisen. Ich bin jetzt 15 Jahre alt. Im Dezember fährt die
Bahn zum ersten Mal im Schnee - problemlos.
1991
Meine Bahngesellschaft wird von
der Rhätischen Bahn übernommen. Ab dem 21. Juni (zu meiner
Konfirmation) kommt auf der Anlage die Ge 4/4 II Nr. 622 zum Einsatz. Das Dorf
Waldau mit Güterschuppen, Imbissbude, Poststelle, Kirche, Tankstelle,
Bauernhof, Feuerwehrmagazin und Skilift entsteht.
1992
Lange, schwere Züge schaffen
die 5% Steigung nicht. Die Strecke wird umgebaut, die Steigung abgeflacht.
Lange Züge mit Innenbeleuchtung brauchen zu viel Strom, die Spannung
bricht zusammen, neue Trafos und elektronische Fahrregler müssen werden
installiert.
1993
Die Strecke wird erweitert. Dass
der untere Rasen, wo der Bahnhof Susch entstehen soll erreichen werden kann,
muss eine Höhendifferenz von 1,24 Meter überwunden werden. Die Gleise
werden auf einer Holzkonstruktion aufgeständert und führen über
zwei provisorische 180 Kehrviadukte aus Holzlatten. An Weihnachten 1993 nimmt
die Schienenreinigungslok (20670) ihren Betrieb auf.
1994
Weitere Korrekturen der Linienführung
sind durch die immer länger und schwerer werdenden Züge nötig.
Der südliche Kehrviadukt aus Holz wird abgebrochen und durch einen
Betonviadukt ersetzt. Die Gleisanlagen im Bahnhof Susch werden fertig
gestellt (3 gleisig). Die erste Lok, die Te 4/4 wird in RhB-Orange umlackiert
und erhält die Nr. 60. Im Sommer gastiert zum ersten Mal der Zirkus Apollo
auf der Wiese beim Skilift, er kommt mit zwei Extrazügen.
1995
Zum 5 Jahr Jubiläum der
Aussenanlage wird die historische Ge 6/6 I Nr. 412 "Rhätisches
Krokodil" in Betrieb genommen. Der Abstellbahnhof Landquart wird
vierspurig ausgebaut. Die nicht ganz wetterfeste elektrische Installation aus
den Anfängen muss erneuert werden.
1996
In Waldau wird die
Calanda-Brauerei AG mit eigenem Gleisanschluss gebaut. Dazu muss ein Berg mit
Tunnel abgetragen werden. Auch die "Bau AG Waldau" ist umgezogen und
hat jetzt einen eigenen Gleisanschluss.
1997
Das Unglücksjahr. Ich
erleide einen Unfall mit schweren Komplikationen und verbringe ein halbes Jahr
im Spital. Der Bahnbetrieb wird in dieser Zeit eingestellt. Im Herbst wird die
verwilderte Anlage wieder reaktiviert.
1998
Im Bahnhof Waldau muss das 2,40 Meter
kurze Perron verlängert werden, damit sich auch lange Züge hier
kreuzen können. Im Bahnhof Susch wird ein viertes Gleis gebaut. Im kleinen
Badesee bei Waldau sind angeblich Krokodile gesichtet worden (Molche). Die
ehemalige Mitznitz - St. Eberhard Lok wird in RhB-Orange umlackiert und bekommt
die Nr. 212. An Weihnachten nimmt die moderne Ge 4/4 III Nr. 641
"Maienfeld" ihren Betrieb auf.
1999
Der Kehrviadukt Nord (immer noch
das Holzprovisorium von 1993) wird abgebrochen und durch einen Metallviadukt
ersetzt. Die Schöma-Diesellok Tm 2/2 wird in RhB-Orange umlackiert und
bekommt die Nr. 22. Das Rollmaterial besteht zur Zeit aus 8 Lokomotiven, 10
Personen- und 30 Güterwagen, mit Total 135 Achsen. Der Bhf. Susch erhält
zwei neue Abstellgleise mit Bockkran und Autoverladerampe, Lichtsignale und
Beleuchtung. Am 29.06.99 erfolgte die Umstellung von Analog- auf
Digitalbetrieb. Ebenfalls wurde eine Bewilligung für eine
Streckenerweiterung im Sommer 2000 eingeholt! Die Bahngesellschaft eröffnet
diese Homepage! Im Dezember Eigenbau eines 8 achsigen Kranwagens, der auch die
mit Blei beschwerte Ge4/4 III heben kann!
2000
Die geplante Streckenerweiterung
wird realisiert. Der neue Streckenteil führt durch einen Tunnel. Dahinter
eine grosszügige, doppelspurige Kehrschlaufe, sodass Endlosbetrieb möglich
ist. Neben der Kehrschlaufe wurde ein grosses Kies- und Betonwerk mit drei
Anschlussgleisen errichtet. Ebenso wurden mehrere LGB Weichendecoder
installiert, und die Anlagensteuerung mittels LGB Universal-Handy realisiert.
In die Ge6/6 wurde eine Minikamera mit einem passenden Funksender eingebaut. Am
9.9.2000 fand der erste Tag der offenen Tür bei Schmidis LGB Gartenbahn
statt.
2001
In diesem Jahr gibt es keine grösseren
Bauarbeiten. Ich kümmere mich um die Instandhaltung der Anlage und freue
mich am Fahrbetrieb.
2002
Beim Bahnhof Susch wurde ein
vierständriger Lokschuppen mit der dazugehörigen Schiebebühne
gebaut. Die Ge 4/4 II und die Ge4/4 III erhielten anstelle der LGB Decoder
(Typ1) je einen ZIMO MX66S Decoder. Am 24. August fand der zweite Tag der
offenen Tür statt. Der Skilift Waldau wurde modernisiert. Er besitzt nun
ein voll funktionierendes Förderseil. Im Bahnhof Bever wurde ein
Bahnhofsgebäude mit Zubehör erstellt.
2003
In diesem Jahr gibt es keine grösseren
Bauarbeiten. Ich kümmere mich um die Instandhaltung der Anlage und freue
mich am Fahrbetrieb.
2004
Am 21.05.04 habe ich die LGB MZS
I gegen eine Massoth Dimax 1200Z ersetzt.
Neubau des Feuerwehrdepots. Erneuerung der elektrischen Installation im Bereich
des neuen Feuerwehrdepots, Weiche und Signale Waldau Süd.
Neue Stützmauer auf Höhe der Brauerei erstellt.
Diverse Reparatur- und Wartungsarbeiten.
2005
Die alte Barriere in Waldau wurde
durch eine voll funktionsfähige und per MZS-Handy steuerbare neue Barriere
ersetzt.
Modifizierung zweier Weichen des Gartenbahn-Teams, damit sie auch
aufgeschnitten werden können ohne dass ein Kurzschluss beim überfahren
entsteht.
Neugestaltung und Erweiterung der Gärtnerei in Such.
Das Krokodil erhielt anstelle zweier LGB-Decoder (Typ1) einen Zimo MX69S
eingebaut. Ebenfalls mussten die abgefahrenen Radsätze getauscht werden.
Ge4/4 II: Austausch der Radsätze durch kugelgelagerte Edelstahlradsätze
von Digitoys am 13.09.2005. Ge4/4II: Ersatz des defekten Zimo Decoders MX66S
gegen einen MX69S. Eigenbau eines Spurpflugs nach RhB Vorbild.
2006
Ein Teil meiner Anlage befindet
sich auf fremdem Grundstück welches mir die letzten 13 Jahre kostenlos zur
Verfügung stand. Da dieses Grundstück bald bebaut wird mussten
ziemlich kurzfristig etwa 2/3 der Anlage Ende Februar abgebrochen werden. Ich
musste mich entscheiden zwischen Abbruch der gesamten Anlage, weiterer Betrieb
des verbleibenden Teils oder Ausbau des verbleibenden Teils auf einer neuen
Strecke auf eigenem Grundstück. Bald war klar dass nur die letzte Variante
in Frage kommt!
Die im Januar angefertigten
Eigenbau Lichtsignale kommen deshalb vorerst nicht zum Einsatz. Dafür
wurde eine Grossbaustelle errichtet und zur erneuten Erschliessung des unteren
Teils eine neue Gefällstrecke mit teilweiser Untertunnelung des
bestehenden Teils gebaut. Unten wird der abgebrochene Bahnhof Susch wieder
erstellt, allerdings aus Platzgründen einiges kleiner.
Entlang der Neubaustrecken werden
grosszügige Rohre für die Elektroinstallation verlegt und an
zentralen Stellen Einlasskasten als Unterverteilung eingebaut.
Die Schienen werden zu 3-4 Meter langen Stücken verlötet. Die
einzelnen Stücke und Weichen mit Schraubverbindern verbunden. Die mit den
Jahren unübersichtlich gewordenen Elektroinstallationen und
Kontaktprobleme an den Schienenstössen waren nämlich die
Hauptprobleme beim alten Anlagenteil.
Im Mai steht der grösste Teil der neuen Strecke im Rohbau. Viele Meter
Kabel für Licht und Steuerungen sind verlegt. Danach wurden Strassen und
Perrons erstellt sowie Gebäude und Details gestaltet. Im Herbst
Inbetriebnahme eines Dimax Navigators, anstelle des LGB Universalhandys.
Im Winter wollte ich mich mal im
Selbstbau versuchen und zwar sollte es ein RhB Triebwagen werden. Spontan habe
ich mich dann aber anders entschieden und ein VBZ-Tram "Karpfen"
in Angriff genommen. Dieser Typ ist seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember
2006 nicht mehr in Zürich im Linieneinsatz. Siehe Baubericht unter der
Rubrik "Fotos".
Probeweise wurden drei Weichen mit Weichenheizungen aus Heizfolien für
Autorückspiegel ausgestattet.
2007
Endlich sind die Edelstahlachsen
für die Ge4/4 III eingetroffen!
Im Mai ist der Karpfenzug bis auf die Lackierung fertig. Vor dem lackieren
werden nun Probefahrten durchgeführt. Ich habe schon einige Verbesserungen
vorgenommen.
Der Bahnhof Susch wurde auf drei Gleise erweitert. Ebenfalls gibt es zwei neue
Abstellgleise mit einem zweigleisigen Depot.
Pech hatte ich mit dem Funkempfänger zum Dimax Navigator. Innerhalb eines
halben Jahres ist er nun schon das zweite Mal defekt und musste eingesendet
werden.
2008
Die RhB Gm4/4 241 ergänzt ab
dem Frühling meinen Fahrzeugpark.
Während des Sommers wurde Das "Karpfen" Tram demontiert,
lackiert und beschriftet und konnte dann definitiv dem Betrieb übergeben
werden.
Die zwei Prototypen Weichen vom Gartenbahn-Team wurden durch Thiel Weichen
ersetzt. Die Hauptweichen im Bahnhof Susch wurden mit Weichenheizungen
ausgestattet.
Ein RhB Speisewagen konnte im Sommer übernommen werden. Im Herbst kam
ein Playmobil-Shuttle dazu welcher vor allem kleinen Gastlokführern zur
Verfügung steht.
2009
Der Playmobil-Shuttle wurde ins
RhB Farbschema umlackiert und der Tm2/2 bekam einen neuen Antriebsblock sowie
einen Zimo MX69S. Beides wurde provisorisch eingebaut. Beim Lokschuppen im
Bahnhof Susch konnte ein zusätzliches Abstellgleis gebaut werden. Im
Bahnhof Waldau wurden die beiden südlichen Ausfahrtsweichen mit einer
Weichenheizung versehen. Beim Teich wurde das Strandbad endlich mit einem Gebäude
ausgerüstet. Ansonsten gabs dieses Jahr viel Freude beim Fahrbetrieb.
2010
Über Neujahr wurde der Te2/2
60 mit neuem Antriebsblock, Zimo MX69S, neuen Stirnlampen sowie neuer
Lackierung ausgerüstet. In den Sommermonaten wurde dann die Te2/2 212 mit
neuem Antriebsblock und einer Neulackierung versehen. Im Herbst bekamen die
beiden Loks neue Beschriftungen. Die Zufahrt zum Depot wurde komplett erneuert
mit LGB R5 Radien (erste R5 Weiche von LGB im Einsatz). Alle 4 achsigen
Personenwagen sowie die Gepäckwagen wurden mit Kugellagerradsätzen
ausgerüstet und mit Innenbeleuchtung versehen. Im Herbst bekam dann noch
der Tm2/2 22 eine Revision mit neuem Anstrich und neuem MX69S Decoder. Die
Stainz bekam ebenfalls einen MX69 sowie ein Raucheinsatz. Zudem wurden alle
Loks mit zusätzlichem Gewicht ausgestattet. Dazu wurde bei den kleinen
Loks jeder kleinste Hohlraum mit Bleikügelchen ausgefüllt. In den
letzten Monaten habe ich auch 4 Niederbordwagen umgebaut. Sie haben nun
klappbare Bordwände und sehen optisch den RhB Varianten viel ähnlicher.
2011
Im Januar wurde auch noch die
Schienenreinigungslok mit einem Zimo MX69 und Zusatzgewichten ausgerüstet.
Alle Loks sind nun mit Zimo MX69 Decodern ausgerüstet. Seit langem sind
nun alle Loks einsatzbereit und technisch auf dem neusten Stand. Ebenfalls noch
im Winter habe ich zwei alte schon lange nicht mehr im Einsatz stehende 2
achsige LGB Personenwagen zu RhB Aussichtswagen umgebaut.
Das Tännchen welches vor vielen Jahren als 3cm kleiner Winzling gepflanzt
wurde, ist nun fast 3 Meter gross. Die Wurzeln suchen sich Platz und beginnen
diverse Schäden an Mauer und Bahn zu verursachen. Deshalb habe ich die
Tanne im Frühling gefällt. Danach habe ich auch die beiden nördlichen
Weichen im Bahnhof Waldau mit Weichenheizungen ausgerüstet. Somit sind nun
alle Durchfahrtsweichen mit Heizungen versehen. Im Sommer musste das durch Geländesenkung
schief gewordene Abstellgleis im Bahnhof Susch neu einbetoniert werden.
Die Pola Wandlampen sind mit den Jahren spröde geworden, viele mussten neu
geklebt oder ersetzt werden. Die Weiche zum Depot in Susch wurde elektrifiziert
und kann nun ebenfalls fernbedient werden.
2012
Schon viele Male sah
ich mit im Internet die Filme meiner Gartenbahnkollegen an welche eine
funktionierende Schneeschleuder gebaut hatten. Bis jetzt war mir der Aufwand
auch eine zu bauen immer zu gross, weil hier vieleicht 1-2 mal pro Winter
Schleuderbetrieb gemacht werden kann. Nun entschloss ich mich aber doch mit möglichst
vertretbarem Aufwand einen Prototypen zu bauen um einmal Informationen zu
bekommen bei welcher Schneehöhe und Schneebeschaffenheit die Schleuder
funktioniert und wie viel Strom benötigt wird etc. Als Antrieb dient ein
Motor mit Getriebe aus einem ausgedienten Akkuschrauber. Das Schleuderrad wird
einfach ins Bohrfutter gespannt. Die Stromversorgung kommt aus den Buchsen
der angekoppelten Lok. 4 Ampere könneö hier problemlos gezogen
werden. So sind keine Akkus nötig, dafür eine Leistungsstarke
Zentrale (Bei mir Massoth Dimax 1200Z). Nun gab es einen sehr
kalten Januar und Februar mit etlichen Zentimetern leichtem Pulverschnee. Damit
war es ein riesen Spass mit der Schneeschleuder (Es gibt ein Video in meinen
Videobereich!). Nur bei sehr nassem Schnee ist es schwierig weil er dann vor
der Schleuder hergeschoben wird und nicht ins Schleuderrad gelangt. In diesem
Fall kann dann noch der Spurpflug sein Glück versuchen. Übrigens: Ab
-5°C frieren die Weichen trotz Weichenheizung fest weil ich nur schwach
beheize. Bei starker Heizung und wärmeren Temparaturen (Um 0°C wie wir
es hier meist haben bei Schneefall) ist sonst 40 cm um die Weiche aller Schnee
weggeschmolzen, was nicht gut ausschaut.
Ich habe bei allen Loks die Programmierung der Zimo MX69 Decoder angepasst
damit möglichst bei allen Loks dieselbe Bedienlogik herrscht.
2013
Viel Fahrbetrieb und Unterhalt. Im Bahnhof Susch Gleis 3 verlängert
und Weiche nach Norden versetzt.
2014
Anfang
März wurde der Allegra abgeliefert. Ich habe nicht gerne Fahrzeuge mit
Jubil?umsbeschriftung, da diese nach kurzer Zeit nicht mehr aktuell sind.
Deshalb der analoge Allegra. Nach einer Woche Inbetriebnahme in der Werkhalle
(Einbau des Original Märklin Decoders und Programmierung) starten Mitte März
die Testfahrten auf der Strecke. Die beiden Lichtsignale in Waldau Süd
mussten im Frühling repariert werden.
Die Barriere aus dem Jahr 2005 ist defekt und die seinerzeit verwendeten
Motoren sind nicht mehr erhältlich. Ich baute neue Schrankenantriebe, neue
Blinklichter, ein Soundmodul mit dem Warnton und programmierte die Steuerung in
einem Prozessor.
Nach dem Sommerbetrieb und der Erkenntnis dass der Allegra etwas wenig Zugkraft
hat, baute ich ihn um, so dass er jetzt vier Motordrehgestelle hat.
2015
Bei
der südlichen Kehrschlaufe neue Betonelemente installiert und Terrain
komplett neu (flacher) gestaltet. So konnte auch eine neue Kehrschlaufe mit grösserem
Radius gebaut werden.
Der Bahnhof Susch wird um 2 Meter verlängert. Dazu die nötige 40cm
hohe Mauer erstellt. Provisorisch das Depot versetzt und die Gleise verlängert.
Diverse Reparaturen an Lichtsignalen, Weichenantrieben und defekter
Weichendecoder ersetzt.
2016
Anfangs
April habe ich begonnen 12 Beton Brückenelemente zu giessen um die ca.10
Meter lange Strecke vom Bahnhof Susch zur neuen Kehrschlaufe zu erneuern.
Diese Strecke wurde 2006 provisorisch auf Holzbalken verlegt und sind nun
langsam morsch. Danach wurde die Gleisanlage im Bahnhofs Susch neu gestaltet.
Dabei wurde das Depot verschoben und drei neue Zufahrtsgleise dazu erstellt.
2017
Gegen
Ende März waren einige Reparaturen an Weichen nötig damit wieder alle
Schienenteile mit Strom versorgt werden. Auch zwei Eigenbau Lichtsignale
mussten repariert werden weil einzelne LEDs nicht mehr leuchteten. Die Kabel
waren korrodiert. Im Sommer wurde ein Perrondach auf dem Mittelperron erstellt.
2018
Die
Güterrampe sowie das Bahnhofgebäude Susch wurde neu erstellt. Die Krananlage wurde abgebrochen und die
Betonplätze um den Bahnhof Susch wurden neu erstellt.
Somit ist die "Renovierung Susch" nach drei Jahren abgeschlossen,
2019
Nach
13 Jahren muss nun der Bahnhof Waldau saniert werden da sich das Gelände
etwas gesenkt hat und die zwei letzten verbauten R1 Weichen ersetzt werden
sollen.
Zuerst wird die südliche Bahnhofseinfahrt neu gestaltet und eine Piko
Bogenweiche ersetzt die alte R1 Weiche die entgleisungsanfällig war.
Durch den grösseren Radius der neuen Weiche musste das Feuerwehrdepot aus
2006 abgebrochen werden. Danach wird die Nordseite abgebrochen und neu
erstellt.
2020
Im
Winter Baubeginn des RhB
Hilfswagens Xak-v 9101 auf dem Unterbau eines ausgedienten Schiebewandwagens.
Der Wagenkasten wird aus Polystyrolplatten erstellt.
Die Brauerei in Waldau ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig.
Sie wird im Sommer abgebrochen. Die Depoteinfahrt ins Gartenhaus bekommt ein
elektrisches Tor. Ein Rungenwagen Re-W ergänzt den Wagenpark. Ein EMEK
Lastwagen wird ferngesteuert umgebaut und verkehrt auf der Anlage.
2021
Der
Bau des Hilfswagens wird vollendet. Die 5 noch nicht elektrifizierten Weichen
werden mit Weichendecodern ausgestattet. Die beiden Kehrschlaufenweichen werden
mit Gleiskontakten geschaltet und nicht mehr nur aufgeschnitten. Dazu erhalten
alle Loks einen Schaltmagneten. Die Ge4/4 III erhält im Soundmodul einen
Lokpfiff statt Tycoon. Die Schienenreinigungslok benötigt einen neuen
Antriebsmotor. Die LED Beleuchtung unter dem Perrondach Susch muss erneuert
werden. Der Regen führte zu Korrosion an den Kabeln. Der Schüttgutwagen
6101 bekam eine neue Beschriftung. Das Krokodil erhielt neue Blindwellen und
Gestänge, zudem war ein Kabel zum Motor am Decoder lose so dass die
Anschlussbuchse weggeschmolzen ist. Die Kabel mussten neu am Decoder angel?tet
werden.
2022
Alle Weichen wurden auf RhB Weichenlaternen
umgebaut.
2023
Es wurden diverse
Gleismagnete und Rückmeldemodule eingebaut. Das war sehr zeitaufwändig
da an jeden Ort neue Kabel verlegt werden mussten. Es wurden diverse Versuche
mit Automatikbetrieb durchgeführt. Softwaremässig funktioniert zwar
alles, aber Weichen welche immer wieder unverhofft klemmen führen dann zu
Chaos. Schon lange sind klemmende Weichenantriebe mein grösstes Ärgernis
auf der Anlage. Von Massoth gibt es den neuen Antrieb Evo S mit Getriebemotor.
Da habe ich gleich einen bestellt und zum testen an Weiche 2 verbaut.
2024
Diesen Sommer lag der Schwerpunkt dabei, das Erscheinungsbild bei
Dunkelheit zu verbessern. Es wurden diverse zusätzliche Lampen an den Gebäuden
installiert. Die bestehenden Innenbeleuchtungen wurden verstärkt und zum
Teil auf LEDs umgebaut.
Der Evo S Weichenantrieb funktioniert nach einem Jahr Aussenbetrieb immer noch
einwandfrei und ohne dass die LGB Weichenlaterne klemmt.
2025
Beim fällen eines alten Baumes welcher in der Anlage wuchs fiel
leider ein Ast auf das Pola Treibhaus der Gärtnerei. Es war schon alt und
die Kunststofffenster blind, so dass ich es komplett abgebrochen habe. Die Abgrenzung zum Rasen wurde erneuert.
Dazu wurde entlang des Gleises eine kleine Betonmauer gegossen und diverse
Anpassungen vorgenommen. Da sämtliche Fensterscheiben der Gebäude mit
der Zeit spröde und blind wurden machte ich mich daran alle zu ersetzen.
Damit das Ganze langlebig wird habe ich alle Fensterscheiben durch solche aus
echtem Glas ersetzt. Da z.T. auch die Fensterrahmen und andere Gebäudeteile
defekt oder spröde waren, habe ich diese neu in 3D Druck drucken lassen.
Leider habe ich mir dann im Sommer den Fuss gebrochen so dass ich den Rest der
Gartenbahnsaison nur noch ein paar Runden mit den Zügen fahren konnte.
2026
last update: 12.2.2026